Boobs, Rap, Celebs and Landgrabbing

Ich hab mir in letzter Zeit so viele Bookmarks gesetzt mit Dingen, die ich auf diesem Blog veröffentlichen möchte, dass ich gar nicht mehr hinterherkomme. Also gibt es mal wieder meine Version des „Trendwatches“. Sprich ganz viele verschiedene, unterschiedliche Themen in einem Beitrag. Quasi eure Tipps fürs Wochenende!

Zuallererst: Habt ihr schon von Snapchat gehört? Die App ist ein Instant-Messenger für Fotos. Verschickte Bilder werden dem Empfänger nur für ein paar Sekunden gezeigt und löschen sich dann direkt wieder. Mir würde als Verwendung nur irgendetwas Pornöses einfallen und tatsächlich scheint Snapchat das Sexting weiter zu fördern. Zumindest höre ich nur von Mädchen, die andauernd irgendwelche Penisfotos erhalten … Da passt der süße Geist als Logo ja nur bedingt! Mit „irgendwie doch nicht so niedlich“ geht’s auch weiter.

Erinnert ihr euch noch an Amanda Bynes? Sie war das süße Blondchen aus Teeniefilmen wie „Was Mädchen wollen“. Mittlerweile ist Miss Bynes aber überhaupt nicht mehr naiv und unschuldig. Ihr Twitteraccount ist eine Oase für Klatschjournalisten. Schließlich schreibt sie gern mal in aller Öffentlichkeit, was sie nervt und wen sie mal gern in ihrem Bett haben würde (Rapper Drake!). Interessant sind auch ihre ständigen Bilder, um zu sehen, welche optischen Veränderungen sie sich ausgedacht hat. Der neueste Schrei: Abrasierte Haare an einer Seite. Den Trend hatten wir doch eigentlich letztes Jahr … Eine Dame, die fast genauso peinliche Dinge tut: SIDO-Frau Charlotte Würdig. Die Moderatorin hat für ihre neue Show „Mein Loft“ einen Klassiker ihres Mannes umgetextet und aufgenommen. Welchen kann man sich wohl denken. Dass das Video zum Fremdschämen geradezu einlädt, vermutlich auch.

Da sollte man sich doch lieber ein Filmchen mit guter Musik ansehen. Auf Coldplay könnten wir uns einigen! Die Briten sind nämlich nicht nur höchst erfolgreiche Musiker, sondern tun auch gerne was für ihre Mitmenschen. Schon lange gibt es eine Kooperation mit der NGO Oxfam. Ich war sogar auch mal auf einem Konzert von ihnen Unterschriften sammeln. Der neueste Coup: Ein Video gegen Landgrabbing (-> Menschen wird ihr Lebensort weggenommen für große Bauprojekte). Untermalt von „In My Place“ sehen wir lauter Bilder und Videos von Coldplay-Fans für die Kampagne #stoplandgrabbing. Sehenswert!

Eine Kampagne, die mir mindestens genauso gut gefällt – und der ihr wahrscheinlich schon teilweise bei Facebook begegnet seid: Moms Demand Action möchten strengere US-Waffengesetze und haben dafür eine beeindruckende Printoffensive gestartet. Auf den verschiedenen Fotos sieht man je ein Kind mit etwas Erlaubten und eins mit etwas Verbotenem.

momsdemandaction

Last but not least und völlig zusammenhanglos: Für Twitter- und Statistiknerds ist tweetping.com mal einen Klick wert.

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5 Kommentare

  1. 27. April 2013 / 9:57

    Oh Mann – Charlotte Engelhardt, wie tief kann man sinken? Naja, was anderes hat man ja auch nicht erwartet, eigentlich ;) Danke für das Coldplay-Video! Unglaublich, was in der Welt passiert..

    • 27. April 2013 / 10:42

      Ich weiß auch noch nicht so recht, ob es als Promo für ihre Show funktioniert (alle gucken es) oder nicht (weil sich halt auch alle darüber lustig machen).

  2. 27. April 2014 / 17:59

    Amanda Bynes fand ich als Hallo Holly so richtig super. Dann habe ich ihre Twitterkarriere entdeckt und war auch begeistert, nur auf eine etwas andere Art haha.

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