At the time, I thought „Chow“ was like „goodbye“

Review von „The Hangover 3“

Erst ein Überraschungshit, dann dank Fortsetzung die Komödie mit dem besten Einspielergebnis aller Zeiten: Die „Hangover“-Filme sind eine Klasse für sich. Jetzt läuft der letzte Teil der Trilogie im Kino. Beim Start sind bundesweit fast alle Kino-Server unter dem enormen Reservierungsansturm zusammengebrochen. Dabei lohnt sich der Weg ins Lichtspielhaus gar nicht …

Natürlich geht es auch im bei „The Hangover 3“ um das „Wolfsrudel“ Phil (Bradley Cooper), Alan (Zach Galifianakis), Stu (Ed Helms) und Doug (Justin Bartha). Das ewige Kind Alan ist nervlich komplett am Ende und so überreden ihn seine drei Freunde zu einer Gruppentherapie in Arizona. Allerdings endet der dortige Aufenthalt nicht wie erwartet in einer Alkoholsause, denn die Jungs schaffen es erst gar nicht dorthin: Mitten auf dem Weg werden sie von Marshalls Leuten gekidnappt. Der höchstkriminelle Gangleader ist sauer auf den Asiaten Chow, der ihm Gold im Wert von 21 Millionen Euro gestohlen hat. Da das Wolfsrudel Chow kennt und Alan mit ihm trotz Gefängnisaufenthalt in Kontakt steht, soll das wertvolle Gut von den dreien wiederbeschafft werden (natürlich ist Doug die Geisel). Es folgt ein actionreicher Ritt durch Tijuana und das gute alte Las Vegas.

„Action“ ist auch schon das richtige Sprichwort: Phil, Stu und Alan müssen unter Zeitdruck zwischen zwei Gangstern vermitteln und sind immer wieder in Lebensgefahr. Es gibt kein Hangover und keine Retrospektive. Es gibt auch so gut wie keine komischen Szenen. Erwartete einen in „The Hangover 2“ ein wahres Feuerwerk an Gags unter der Gürtellinie, so gibt es dieses Mal zwar nichts zu meckern über das zweifelhafte Niveau, jedoch auch sehr wenig zum Lachen. Die stereotypischen Freunde mit ihren Marotten kennen wir, selbst der „überraschende“ Abspann in gewohnter Manier kann nur ein schwaches Grinsen hervorrufen. Wenn „The Hangover 3“ stattdessen wenigstens ein guter Thriller wäre. Doch das ist schon allein aufgrund der schwachen Vorgeschichte (die man im Übrigen kennen sollte), nur begrenzt möglich. Wir haben demnach einen als Komödie getarnten Actionfilm, der weder mit Witz noch mit Stunts und Explosionen punkten kann. Eine Nullnummer also.

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