You fucked up my son’s life; therefore, you fucked up my life

Kurzreview „Place Beyond the Pines“
Ein Film mit Ryan Gosling und Bradley Cooper spricht für viele kreischende Frauen im Kinosaal. Diese Besetzung sowie Regisseur Derek Cianfrance (Blue Valentine) deuten allerdings auch an, dass  es sich um einen eher ungewöhnlichern Film abseits des Hollywood-Mainstreams handelt. Und richtig, „Place beyond the Pines“ ist ein liebevolles (Thriller/Action-) Drama in drei Akten, zentriert auf drei Personen(-paare). Gestartet wird mit Motorradstuntman Luke (Gosling), als er entdeckt, dass er einen Sohn mit seiner kurzen Affäre Romina (Eva Mendes) hat. Er hängt kurzerhand sein Zirkusleben an den Nagel und beginnt in einer Werkstatt zu arbeiten. Da das Geld zur Unterstützung des Kindes nicht reicht, entscheidet er sich mit seinem neuen Kumpel eine Bank auszurauben. Das läuft erfolgreich, sodass der Wunsch nach weiteren Überfällen größer wird…
Wie die Story sich weiterentwickelt und wie zur Hölle eigentlich Bradley Cooper in den Film passt, würde nun zu viel spoilern. „Place beyond the Pines“ hat nämlich zwischendurch Überraschendes zu bieten bzw. es werden immer neue Story-Stränge aus dem Hut gezogen. Auch die Bildgestaltung ist sehr schön anzusehen, passend untermalt von dem (wundervollen) Soundtrack. Ob einem das Ganze zu ruhig und langatmig (140 Min.!) ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Fakt ist jedoch, dass man sich nur schwer in die einzelnen Charaktere hineinversetzen kann. Denn durch die Kameratechnik wird stets Distanz zum Zuschauer gewahrt, man sieht hin, aber nimmt nicht richtig teil. Schade.

Habt ihr den Film auch gesehen? Wie fandet ihr ihn?

Teilen:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


Etwas suchen?