I cannot identify with money

Bei WG-Gesucht findet man ja doch immer die besten Wohnungsgesuche. Eine gerade kursierende Anzeige ist von Mona, einer 31-jährigen „fröhlichen, offenen, linken und offen feministischen Studentin der Geschichte“. Da ihr Schreiben bestimmt schon bald gelöscht wird, hier ein kleiner Auszug:

…suche eine weltoffene und antikapitalistische WG in Friedrichshain/Kreuzberg. Ihr solltet alternativen Lebensmodellen gegenüber aufgeschlossen sein und Toleranz zu euren obersten Werten zählen. […] Ich halte nichts von Aggressionen und Machtspielen, daher suche ich eine 100prozentige Frauen-WG, in der mensch sich aktiv gegen Terror, Krieg, Rassenwahn, Faschismus, Chauvinismus und US-Kulturimperialismus einsetzt. […] Ich biete im Gegenzug für ein Zimmer (20-30qm) Arbeiten im Haushalt, Reparaturen und Gespräche an (auch therapeutisch). Geld ist ein Hebel des Stärkeren, womit ich mich nicht identifizieren kann. Da ich andere Haltungen aber respektiere, würde ich mich anteilig an WLAN und Strom beteiligen (auch wenn das zum Grundbedarf des Menschen gehört und damit unentgeltlich zur Verfügung gestellt werden MUSS.)

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4 Kommentare

  1. Nina
    22. April 2014 / 23:18

    Haha :D wie geil ist das denn :D

  2. mario
    23. April 2014 / 21:59

    Den besten Satz hast du vergessen :P

  3. 27. April 2014 / 20:43

    Ich habs nicht mit Geld aber ich zieh bei euch ein – tolle aussage. die wird garantiert keine WG finden…

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