My hands are a little dirty – so are mine

Gestern auch endlich mal „Drive“ im Kino gesehen. Kritiker, Freunde, Kinobesucher allgemein – alle waren sich seit Wochen einig, dass der Film ein Meisterwerk ist. Dementsprechend hohe Erwartungen hatte ich. Und wurde bitter enttäuscht. Wenig Dialog, viel Bild könnte man das Konzept von „Drive“ zusammenfassen. Der Trailer hatte da noch ein bisschen mehr Gleichgewicht.

So starrte man  im Film aber hauptsächlich auf a) Ryan Goslings Gesicht b) irgendwelche Autos oder c) herumspritzendes Blut. Ästhetik hin oder her, so ganz verstehe ich nicht, wieso der Film so gut ankam. Anstarren, Lächeln, Anstarren, „ich hab dieses Wochenende noch nichts vor“, Anstarren, Lächeln, Anstarren, Weggehen. So eine Szene findet man im „real life“ nicht vor. Experimentelles Kino ist doch normalerweise nur was für Filmpreise. Bei den Mädchen könnte es natürlich der Hauptdarsteller sein, der seit Monaten als neuer Brad Pitt gehandelt wird, aber bei den Jungs? Da bieten Tarantino-Filme doch von allem ein bisschen mehr.

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