Tune of the week: Touché Amoré

Gestern ging es nach Münster, zur Touché Amoré Soloshow. Die Hardcoreband ist momentan mit Rise Against auf Tour und so bieten sich nur wenige Gelegenheiten die Kalifornier in gewohnt kleinem Rahmen live zu erleben. Dieses Mal: Im „Café“-Teil des Skaters Palace.

Nach Cannoner (naja) und Alpinist (endlich mal gesehen!) konnte die Band sich dann aber doch mal wieder ihrer „Comfort Zone“ hingeben. Laut Sänger Jeremy Bolm sei es ganz schön gruselig, vor 2000 Rise Against Fans zu treten, die von seiner Band noch nie etwas gehört haben. So Soloshows seien echt angenehmer und das Herz der Band gehöre sowieso genau dorthin: Zu den kleinen, intimen, schwitzigen Shows. Richtig so! Nach dem Erfolg von“Parting the sea between brightness and me“ im letzten Jahr ist es natürlich fraglich, wie lange Touché Amoré überhaupt noch in so kleinen Locations spielen. Ein Grund mehr, das Konzert zu genießen. Und das taten sowohl Publikum als auch Band. Es wurde euphorisch mitgesungen, die Seele aus dem Leib geschrien und herum gesprungen. Ein schöner Abend, Bolms „most favorite show ever“, aber das hört man ja doch irgendwie jedes zweite Mal.

Tune of the week dieses Mal also einfach die komplette Diskographie von Touché Amoré und besonders die Lieder der Setlist (s. Foto links + Zugabe „Cadence“). Bin gespannt auf die neue EP, der Teaser-Song gestern war schon einmal sehr überzeugend.

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