Crowdsourcing the quiet

Copyright: Stereopublic

Wie man an meiner Postfrequenz sieht, bin ich momentan mal wieder ziemlich gestresst – sowohl beruflich als auch privat – und gestern haben wir in einem 7-Stunden-Meeting über u.a. Alltagstrends ein Projekt vorgestellt bekommen, bei dem stille Orte, sogenannte „Quiet Spaces“, über eine App namens „Stereopublic“ gesammelt werden. Da ich gegen ein bisschen Entspannung und Stille hin und wieder auch nichts einzuwenden hätte, habe ich mir gerade mal kurz den TED-Talk von Erfinder Jason Sweeney angeschaut und muss sagen: die grundsätzliche Idee finde ich toll. Via Stereopublic können User Orte einreichen, die sie in ihrer Stadt als „Quiet spaces“ empfinden und diese werden dann auf einer interaktiven Karte gesammelt, oftmals untermalt von passenden klassischen Kompositionen. Ein stiller Ort kann zum Beispiel ein Brunnen sein, bei dem man in der Mitte sitzend nur noch die Geräusche des Wassers um sich hört. Die App gibt es bisher nur fürs iPhone und sie ist vermutlich auch noch zu unbekannt für unsere Gefilde, ich empfinde sie aber als guten Anlass, mal auf die kleinen und feinen Dinge in der Großstadt zu achten.

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