Sex novels, strange-looking shirts and a satisfying comeback

Das Gefühl, zu allem was sagen zu können, aber zu nichts richtig, habe ich nicht nur gerade bei meiner Klausurvorbereitung, sondern auch bei den Trends, die Thema dieses Blogposts sind. Deswegen gibt es heute nur eine Sammlung aktueller Geschehnisse und keine mühsame Aneinanderreihung von kurzen Posts mit zu viel Halbwissen und subjektiver Färbung meinerseits.

„Sex sells“ kann man nicht nur auf Musikvideos oder Werbefilmchen beziehen, sondern auch auf so ungefähr alle Bücher, die in den letzten fünf Jahren herausgekommen sind. Selbst in blutrünstigen Thrillern gibt es mittlerweile mindestens eine Sexszene, die einem die Röte ins Gesicht steigen lassen könnte. Da ist es kein Wunder, dass ein Roman, der sich fast ausschließlich eher harten Sexpraktiken widmet, zum Verkaufsschlager wird. Lustigerweise entwickelte sich „Fifty Shades of Grey“ von E. L. James aber nicht aufgrund seiner Thematik zum Internethit, sondern allein deswegen, weil sich die Erotic Novel sprachlich als richtig grauenhaft erwies. Das Buch ist so stümperhaft geschrieben wie ein Unterstufenaufsatz. Um das festzustellen, braucht man nur eine beliebige Seite aufzuschlagen. Mehr tat ich auch nicht, um mein Urteil zu festigen. Bücher, bei deren Sprache sich mein Magen umdreht, kommen mir nicht ins Haus. (Die deutsche Version wirkt übrigens keinen Deut besser, aber bei DER Vorlage …)

Bei all den schrecklichen Modetrends in diesem „Sommer“ hat man fast übersehen, dass sich dabei auch der allerschrecklichste aller Modetrends in die Geschäfte und DIY Haushalte geschlichen hat: Batik. Die Textilfärbekunst aus Hippiezeiten mogelte sich nicht nur zwischenzeitlich auf den roten Teppich, sondern hat es nun auch mit Casper in die Internetwelt geschafft. Der Rapper hat momentan sowieso eine Vorliebe für Trashkleidung (Ananashemd!), sodass es kaum überraschend kam, dass die Casperbande auf dem Melt! aus lauter Langeweile ihre Shirts färbte. Mithilfe der Fotos auf Instagram und Twitter wurde Batik dann zum Diskussionspunkt. Für mich gab’s da nicht viel zu diskutieren. Ich bin immer noch auf der Seite der Bands (z. B. Trash Talk), die ihre Shirts extra hässlich machen (also batiken), um zu testen, ob sie echt jeden Scheiß verkaufen können.

Jetzt aber zu etwas viel, viel Positiveren: The XX veröffentlichten vor ein paar Stunden die erste fertige Songaufnahme ihres neuen Albums „Coexist“. Entgegen meiner pessimistischen Vorahnungen ist „Angels“ wirklich richtig gut. Ich freu mich!

http://vimeo.com/45845480

Teilen:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


Etwas suchen?