Oscars 2015: Stay weird, stay different

Oscars 2015Puh, war das eine lange Nacht. Zum ersten Mal habe ich mir die Oscars live und direkt angeschaut und obwohl ich es nicht bereue, freue ich mich doch sehr auf mein Bett. Vorher aber noch eine kleine Zusammenfassung der Oscars 2015 für euch: Margot Robbie hatte das beste Outfit auf dem Roten Teppich, „Birdman“ ist bester Film des Jahres, Eddie Redmayne holte sich nach dem Golden Globe auch den Oscar als bester Hauptdarsteller und Juliane Moore tat es ihm gleich. Die restlichen Gewinner findet ihr hier.

Wie ihr wisst, konzentriere ich mich am liebsten auf das „Nebenbei“, doch es ist leider nicht viel Lustiges oder Meme-Würdiges passiert, denn bei den Oscars 2015 dominierten die ernsten Töne: Patricia Arquette (Beste Nebendarstellerin, Boyhood) plädierte für „equal rights“ und erntete besonders von Kollegin Meryl Streep Applaus, Drehbuchautor Graham Moore (The Imitation Game) ließ mit „Stay weird, stay different“ wissen, dass es für jeden einen Platz in dieser Welt gibt und John Legend rührte zu Tränen als er darauf hinwies, dass sein Titelsong „Glory“ des Martin Luther King Dramas auch heute noch höchste Relevanz hat. Ob PR-Aktion oder Selbstüberzeugung, die Dankesreden waren 2015 definitiv wohlüberlegt.

Und der größte Fremdschämen-Moment? Definitiv die Performance vom Lego Movie OST „Everything is awesome“. Hätte auch beim Eurovision Song Contest laufen können.

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5 Kommentare

  1. 23. Februar 2015 / 12:59

    Ich hab mir die Oscars auch zum ersten Mal live und in voller Länge angeschaut. Ich fands okay, aber es wurde einiges an Potential verschenkt. Neil Patrick Harris ist ein toller Entertainer, der der Sache aber nicht ganz gewachsen schien. Seine Gags waren eigentlich gar nicht schlecht, haben aber nicht richtig gezündet – falsches Timing, falsches Publikum? Das Opening war allerdings klasse :)
    Graham Moores Rede fand ich sehr bewegend und sehr persönlich, das hat mir gut gefallen.
    Die Musikeinlagen haben mich aber auch genervt, die waren so… pathetisch? Keine Ahnung. Und halt die Werbepausen, aber das kannte ich ja schon vom Super Bowl…

    • 23. Februar 2015 / 13:27

      Ich kann es nur unterschreiben, wobei das Opening für mich zu vorhersehbar war. War halt klar, dass er singt.

  2. 23. Februar 2015 / 13:17

    Mittlerweile warte ich tatsächlich immer schon auf deine Zusammenfassungen und die gifs, um über drumherum informiert zu sein :)

  3. 25. Februar 2015 / 19:41

    Habs mir auch dieses Jahr zum ersten Mal live angeguckt. Wär hätte gedacht, dass es bis um 6 Uhr morgens geht… man, war ich fertig danach. So viele Werbeunterbrechungen.
    Die Lego-Performance fand ich auch furchtbar. Lady Gaga umso besser.

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