Mallorca-Roadtrip Tag 2: Die Ma-10 von Andratx bis Valdemossa

ma 10 mallorcaNach Port d’Andratx ist es Zeit für die Ma-10, die Straße, für die wir hergeflogen sind. Die Serpentinen sind nicht der direkte Weg nach Valdemossa, aber dafür bieten sie tolles Panorama, Pinienduft und ein Gefühl der Freiheit. Wir begegneten mehr Bikern als Autos (allesamt Mietwagen) und hielten bei allem, was wir irgendwie schön fanden. Den besten Ausblick bot „Mirador de Ricardo Roca“ – nicht zu verfehlen, durch das Restaurant Es Grau mit einem ungewohnt großen Parkplatz kurz davor. Durch Estellencs und Banyalbufar fuhren wir nur durch und tranken nicht vor Ort den von unserem Hotelier empfohlenen Kaffee, da wir noch ein paar Meter machen wollten. Zu sehen gab es aber auch so genug, weil sich die beiden Orte sehr bildgewaltig in den Hang einfügten.

Valdemossa MallorcaDanach ging es bei unserem Mallorca-Roadtrip wieder etwas mehr ins Landesinnere, ins über die europäischen Grenzen hinaus bekannte Valdemossa. Das hat natürlich einen Grund: das Bergdorf mit seinen nur knapp 2.000 Einwohnern, schmalen Straßen und an den Häusern befestigen Pflanztöpfen ist einfach sehenswert. Was uns nicht bewusst war: die Stadt ist ein extremer Tagestrip-Ort. Von morgens 10 bis abends 17 Uhr fallen die Touristen ein, danach wirkt alles  wie ausgestorben. Selbst die meisten Restaurants haben geschlossen. Auch an Wanderrouten gibt es eigentlich nur eine einzige: den „Muntanya del Voltor“. Diese Tour ist aber nur mit Voranmeldung möglich und dauert sechs Stunden. Die für Kurzentschlossene angelegte öffentliche Route ist lediglich ein Teilstück dieser Wanderung und bietet keinerlei Ausblick. Wir würden uns daher mangels Aktivitäten nicht nochmal für eine Übernachtung in Valdemossa entscheiden, sondern einfach schon weiter nach Port de Sóller fahren. Dort hat man abends etwas mehr Flair und eine größere Auswahl an Wanderrouten. Einen Vorteil hatte der längere Aufenthalt in Valdemossa aber natürlich: Wir hatten die Stadt abends und morgens (fast) für uns allein und konnten ungestört Fotos schießen.

Dann ging es weiter nach Port de Pollença – mit ziemlich viel zu sehen auf dem Weg!

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