Mallorca-Roadtrip Tag 3: Sóller, Sa Calobra & Port de Pollença

Port de SollerAn unserem dritten Tag des Mallorca-Roadtrips haben wir uns einiges vorgenommen. Die Strecke von Valdemossa bis nach Port de Pollença bietet einfach zu viele Highlights, daher könnte man die Unternehmungen locker in zwei Tage teilen. Ich mache es hier mal symbolisch mit Zwischenüberschriften.

Die Ma-10 von Valdemossa über Port de Sóller bis Port de Sa Calobra

Direkt morgens starteten wir Richtung Port de Sóller, eine ziemlich bekannte mallorquinische Hafenstadt. Der Hafen von Sóller ist viel größer und hat viel mehr Anleger als der von Port d’Andratx, dafür gibt es aber einen ausladenden Strand. Wir waren morgens quasi die einzigen dort. Im Sommer sieht das sicherlich ganz anders aus. Dann verlassen schließlich nicht nur Wanderer und Fahrradfahrer, sondern auch die ganzen Sonnenanbeter ihr Quartier.

FornalutxNach einem kurzen Abstecher ins ebenfalls sehr süße Fornalutx ging es dann für uns – immer noch auf der Ma-10 – hoch in die Berge. Dieses Stück der Straße bot nicht mehr ständig Haltebuchten mit Blick aufs Meer, hatte aber auch seine Highlights, zum Beispiel die beiden azurblauen Stauseen Gorg Blau und Embassament de Cúber (da sitzt auch das mallorquinische Militär, daher der Name).

Von Gorg Blau war es eigentlich nicht mehr weit bis „Cala de sa Calobra“ – für die letzten 12 Kilometer brauchten wir allerdings 45 Minuten. Ist man nicht mit dem Schiff unterwegs, erreicht man die bekannte Bucht nämlich nur über die Serpentinenstraße MA-2141, die auf engstem Raum einen Höhenunterschied von 682 Metern überwindet. Da die Strecke quasi das Mekka der fahrradfahrenden Mallorca-Besucher ist, erfordert das schon einiges an Konzentration. Zudem muss man Glück haben, dass kein Bus vor einem fährt, denn überholen ist fast nirgends möglich.

Sa CalobraUnten angekommen erwarten einen dann (schlechte) Restaurants und eine wirklich hübsche Bucht, die in der Nebensaison vermutlich um einiges angenehmer zu besuchen ist als im Sommer. Von der Cala de sa Calobra führt ein 600 Meter langer Fußweg u.a. durch zwei Tunnel an den Ausgang der Felsenschlucht des Torrent de Pareis. Ein toller Anblick! Allerdings kein Ort, an dem ich baden gehen würde – da hat Mallorca schönere Strände zu bieten!

Tag 3, Teil 2: Port de Pollença und Cap de Formentor

Apropos Strand: Dahin ging es nämlich für uns als nächstes. In Port de Pollença, einem typischen spanischen Ferienort fand sich unsere dritte Unterkunft und unser Hotel lag direkt an der Promenade. Klar, dass wir uns da erst einmal ans Wasser legen mussten. Zum Reingehen (für mich) noch zu kalt, aber im Bikini in der Sonne liegen, das ging schon. Wir haben uns direkt gewünscht, dass wir noch mehr Zeit auf Mallorca und entsprechend in der Stadt gehabt hätten – so ein zusätzlicher Strandtag wäre schon was Feines gewesen!

Port de PollencaNach einem Stündchen zogen wir nämlich schon weiter zum Cap de Formentor, dem westlichsten Zipfel Mallorcas. Eine DER Touridestinationen, die wir daher extra zum Sonnenuntergang anschauen wollten. Eine gute Entscheidung, war es so doch eine ganz andere Stimmung als bei unseren bisherigen Küstenfahrten. Fast besser als das Cap de Formentor gefiel uns allerdings die Aussichtsplattform „Mirador Es Colomer“. Wir haben uns sogar kurz gefragt, ob das nicht eigentlich die Sehenswürdigkeit ist und wollten erst gar nicht weiter fahren. Ich frag mich, wie vielen Leuten das passiert… So hätten wir fast Cap de Formentor und den abenteuerlichen Weg dorthin (nix für Leute mit Höhenangst) verpasst. Wir waren übrigens froh, dass es auch für den Rückweg noch hell genug war – plant das bei etwaigen Sonnenuntergangsplänen lieber mal ein. Dinner gab‘s dann direkt bei uns im Capri Hotel, kann ich nur empfehlen, falls ihr mal in Port de Pollença sein solltet.

cap de formentor port de pollenca

Am nächsten Tag ging es weiter nach Palma de Mallorca. Was wir dort erlebt haben, lest ihr hier.

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